Kategorie: Elektronikbranche
Internationale Fachkräfte für die Elektronikbranche – Ihr Leitfaden
Elektriker, Elektroniker und Mechatroniker sind in Deutschland Mangelware. Immer mehr Unternehmen setzen auf qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland – auch aus Drittstaaten. Hier finden Sie alles zu Anerkennung, Visum und dem gesamten Einstellungsprozess.
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Praxisnahe Artikel zu den Fragen, die Unternehmen der Elektronikbranche wirklich beschäftigen.
Elektriker aus Drittstaaten: Was die Handwerkskammer prüft und wie die Gleichwertigkeitsfeststellung läuft.
Welcher Aufenthaltstitel passt? Fachkräftevisum, Anerkennungsvisum oder Blaue Karte EU – konkret erklärt.
Elektriker, Elektroniker, Mechatroniker, Elektroingenieur – welche Abschlüsse werden anerkannt und wofür?
Marokko, Serbien, Indien, Philippinen – wo sind gut ausgebildete Elektrofachkräfte?
Was kostet internationale Rekrutierung wirklich – und welche Förderprogramme für Betriebe gibt es?
Wie gelingt die Einarbeitung im Betrieb? Sprache, Sicherheitsunterweisungen und langfristige Bindung.
Globemee findet, qualifiziert und vermittelt Elektrofachkräfte aus Drittstaaten – inklusive Anerkennung und Visum.
Jetzt anfragen →Welche Berufsprofile können aus dem Ausland gewonnen werden?
Die Elektronikbranche ist breit – und der Bedarf auch. Diese Berufsbilder lassen sich erfolgreich international besetzen:
Installationen, Wartung, Instandhaltung – der klassische Engpassberuf. Gut ausgebildete Kandidat:innen kommen u. a. aus Marokko, der Türkei und Serbien.
Anlagen, Maschinen, Produktionslinien – industrielle Elektroniker sind deutschlandweit händeringend gesucht.
Schnittstelle zwischen Mechanik und Elektronik – besonders in der Fertigungs- und Automobilindustrie stark nachgefragt.
Planung, Entwicklung, Projektleitung – internationale Elektroingenieure mit anerkanntem Abschluss können die Blaue Karte EU erhalten.
Quellen: Bundesagentur für Arbeit – Engpassanalyse | Make it in Germany | ZVEH
Wie läuft die Anerkennung für Elektroberufe ab?
Elektriker und Elektroniker aus Drittstaaten durchlaufen in Deutschland ein Anerkennungsverfahren. Der Ablauf in vier Schritten:
Für Elektrohandwerksberufe ist die zuständige Handwerkskammer (HWK) verantwortlich. Für akademische Berufe sind es die Ingenieurkammern der Bundesländer. Beratungsstelle finden →
Beglaubigte Zeugnisse, Ausbildungsnachweise und Übersetzungen werden eingereicht. Die Behörde prüft, ob der Abschluss dem deutschen Referenzberuf gleichwertig ist.
Werden Unterschiede festgestellt, absolviert die Fachkraft einen Anpassungslehrgang – direkt bei Ihnen im Unternehmen. Sie ist von Anfang an produktiv eingebunden. Globemee koordiniert diesen Prozess vollständig für Sie.
Nach Abschluss ist die Fachkraft vollständig anerkannt und kann ohne Einschränkungen in Ihrem Betrieb tätig sein.
Wichtig für Handwerksbetriebe: Bei reglementierten Elektrohandwerksberufen ist die Anerkennung Pflicht – ohne sie darf die Fachkraft nicht selbstständig tätig werden. Der Anpassungslehrgang im Betrieb ist die bewährteste Lösung. Globemee erklärt Ihnen den Weg →
Unsere Expert:innen kennen jeden Schritt – und begleiten Ihren Betrieb vom ersten Tag an.
Visum & Aufenthaltstitel für Elektrofachkräfte
Einreise noch vor Abschluss der Anerkennung. Die Fachkraft arbeitet im Betrieb, während das Verfahren läuft.
Für bereits anerkannte Fachkräfte mit Berufsabschluss und konkretem Jobangebot in Ihrem Unternehmen.
Für Elektroingenieure mit Hochschulabschluss und Gehalt über der Mindestgrenze. Niederlassungserlaubnis nach 21 Monaten möglich.
Das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz hat die Hürden für Drittstaaten-Fachkräfte deutlich gesenkt – auch für Elektroberufe als anerkannte Mangelberufe.
Quellen: Aufenthaltsgesetz (AufenthG) | Blaue Karte EU – Make it in Germany
Häufige Fragen aus der Elektronikbranche
Ja – über das Anerkennungsvisum (§ 16d AufenthG) kann die Fachkraft bereits während des laufenden Verfahrens im Betrieb tätig sein. Bei reglementierten Tätigkeiten gelten Einschränkungen; viele vorbereitende und unterstützende Arbeiten sind aber sofort möglich. Globemee berät Sie dazu kostenlos.
Für die Anerkennung und das Fachkräftevisum ist in der Regel B1–B2 ausreichend. In der Praxis empfehlen wir B2, um Sicherheitsunterweisungen und Teamkommunikation reibungslos zu gewährleisten. Globemee bereitet alle Kandidat:innen gezielt auf das benötigte Niveau vor.
Handwerkskammern bearbeiten Anerkennungsanträge in der Regel innerhalb von 2–4 Monaten. Mit vollständigen Unterlagen und professioneller Vorbereitung – wie Globemee sie sicherstellt – ist der Prozess deutlich schneller als erwartet. Zeitplan besprechen →
Sehr gut ausgebildete Elektrofachkräfte kommen insbesondere aus Marokko, Tunesien, der Türkei, Serbien, Bosnien, Indien und den Philippinen. Viele dieser Länder haben starke technische Ausbildungssysteme, deren Abschlüsse in Deutschland gut anerkannt werden. Globemee hat aktive Netzwerke in diesen Ländern und kann Ihnen passende Kandidat:innen vorstellen.
Ja. Von der Kandidatensuche und Vorauswahl über das Anerkennungsverfahren und die Visumbeantragung bis zur Integration im Betrieb – Globemee übernimmt jeden Schritt. Sie bekommen einen festen Ansprechpartner, keinen Behördendschungel und keine versteckten Kosten. Jetzt unverbindlich anfragen →
Fachkräftemangel in der Elektronikbranche lösen?
Globemee übernimmt den gesamten Prozess – Suche, Anerkennung, Visum, Integration. Für Handwerksbetriebe und Industrieunternehmen.
Quellen & weiterführende Links
Alle Angaben ohne Gewähr. Für rechtssichere Beratung empfehlen wir einen Fachanwalt für Ausländerrecht.