Visum für internationale ZFA: Welche Visa-Typen gibt es für Ihre Zahnarztpraxis?

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Sie möchten eine internationale ZFA für Ihre Zahnarztpraxis einstellen – aber welches Visum ist eigentlich das richtige? Fachkräftevisum, Anerkennungsvisum, EU Blue Card oder die Westbalkan-Regelung: Das deutsche Einwanderungsrecht kennt verschiedene Wege, und der falsche Einstieg kostet Monate. Dieser Artikel zeigt Ihnen, welche Visa-Typen für internationale ZFA relevant sind, wann welcher Weg gilt – und wie Ihre Praxis den kürzesten davon gehen kann.

Visum für internationale ZFA: Welche Visa-Typen gibt es für Ihre Zahnarztpraxis?

Das Visum für internationale ZFA ist der erste formale Schritt, um Fachkräfte aus Drittstaaten legal in Ihrer Zahnarztpraxis einzusetzen. Der Fachkräftemangel in Zahnarztpraxen ist längst kein vorübergehendes Phänomen mehr. Tausende Stellen für Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA) bleiben in Deutschland unbesetzt – während gleichzeitig qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland auf eine Chance warten, in Deutschland zu arbeiten. Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz hat die Türen geöffnet. Doch der richtige Schlüssel – das passende Visum für internationale ZFA – ist entscheidend, um diesen Prozess effizient zu gestalten.

25.000 Offene ZFA-Stellen in deutschen Zahnarztpraxen (Bundesagentur für Arbeit, 2024)
12 Monate durchschnittliche Wartezeit beim Visum ohne spezialisierte Unterstützung
5 Verschiedene Visa-Typen – je nach Qualifikation und Herkunftsland unterschiedlich

Warum das richtige Visum so entscheidend ist

Viele Zahnarztpraxen machen beim ersten Versuch, eine internationale ZFA einzustellen, denselben Fehler: Sie beginnen mit der Suche nach einer Fachkraft, ohne den passenden Visa-Weg vorab zu kennen. Das Ergebnis sind monatelange Verzögerungen, fehlende Unterlagen und im schlimmsten Fall abgelehnte Anträge. Dabei hängt die Wahl des richtigen Visums von mehreren Faktoren ab: dem Herkunftsland der Fachkraft, dem Stand der Berufsanerkennung und dem geplanten Tätigkeitsumfang in der Praxis.

⚠️ Wichtig für Praxisinhaber: Das Visum für internationale ZFA kann erst beantragt werden, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind – u. a. ein konkretes Arbeitsangebot, ein laufendes oder abgeschlossenes Anerkennungsverfahren sowie ggf. die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit. Die Reihenfolge der Schritte ist entscheidend.

Visum internationale ZFA: Die 5 wichtigsten Typen im Überblick

Deutschland bietet mehrere Wege für ausländische Fachkräfte ins Land. Nicht alle sind für ZFA aus Drittstaaten gleich zugänglich. Hier sind die relevantesten Optionen – inklusive ihrer Voraussetzungen und typischen Einsatzgebiete für Zahnarztpraxen.

Visum internationale ZFA – 5 Typen im Überblick Visum internationale ZFA – 5 Typen im Überblick § 18a AufenthG Fachkräfte- visum ✓ Abschluss anerkannt ✓ Kein Vorrang-Check ✓ Deutsch B1/B2 Hauptweg für ZFA § 16d AufenthG Anerkennungs- visum ✓ Arbeiten während Anerkennungsverf. ✓ Max. 18 Monate Besonders flexibel § 18g AufenthG EU Blue Card ✓ Hochschulabschluss ✓ Mindestgehalt ⚠ Selten für ZFA Nur mit Studium § 26 BeschV Westbalkan- Regelung ✓ Keine Anerkennung ✓ 6 Länder ⚠ Kontingentiert Sonderregelung § 16a AufenthG Berufs- ausbildung ✓ Ausbildungsvertrag ✓ 3 Jahre in DE ✓ Kein Vorabs. Langfristige Option
Abb. 1: Die 5 Visa-Typen für das Visum internationale ZFA im Vergleich – Rechtsgrundlagen, Voraussetzungen und Einsatzszenarien

1. Fachkräftevisum für anerkannte Berufsausbildungen (§ 18a AufenthG)

Dies ist der Hauptweg für internationale ZFA aus Drittstaaten. Das Fachkräftevisum nach § 18a AufenthG richtet sich an Personen, deren ausländischer Berufsabschluss in Deutschland anerkannt wurde – also dem deutschen ZFA-Abschluss gleichwertig ist. Die Anerkennung erfolgt über die zuständige Landeszahnärztekammer.

  • Anerkannter ausländischer Berufsabschluss (gleichwertig mit deutschen ZFA-Ausbildung)
  • Konkretes Arbeitsangebot einer deutschen Zahnarztpraxis
  • Ausreichende Deutschkenntnisse (in der Regel B1/B2 nach GER)
  • Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit (Vorrangprüfung ggf. entfallen)
  • Ausreichende Sicherung des Lebensunterhalts durch das Arbeitsverhältnis

Damit das Fachkräftevisum beantragt werden kann, muss die Berufsanerkennung abgeschlossen oder weit fortgeschritten sein. Mehr dazu lesen Sie in unserem ausführlichen Artikel zur Berufsanerkennung für ausländische ZFA.

Praxistipp

💡 Tipp: Die Berufsanerkennung muss vor der Visumbeantragung abgeschlossen – oder zumindest in einem weit fortgeschrittenen Stadium – sein. Eine parallele Bearbeitung ist möglich, verlängert jedoch den Gesamtprozess erheblich. Lassen Sie beides von Anfang an koordiniert laufen.

2. Anerkennungsvisum (§ 16d AufenthG)

Das Anerkennungsvisum nach § 16d AufenthG ist ein besonders praxistauglicher Weg: Es ermöglicht internationalen ZFA, bereits während des laufenden Anerkennungsverfahrens in Deutschland zu arbeiten – allerdings zunächst nur in einem eingeschränkten Umfang. Die Fachkraft reist ein, arbeitet in der Praxis, und schließt die Anerkennung im Inland ab.

  • Laufendes Anerkennungsverfahren bei der zuständigen Landeszahnärztekammer
  • Arbeitsvertrag mit Bezug zur angestrebten Qualifikation
  • Nachgewiesene Qualifikation aus dem Herkunftsland (auch ohne Gleichwertigkeit)
  • Ausreichende Deutschkenntnisse (meist B1)
  • Maximale Aufenthaltsdauer: 18 Monate (verlängerbar)

📋 Für Praxisinhaber relevant: Beim Anerkennungsvisum darf die ZFA in Ihrer Praxis bereits tätig sein, solange die Aufgaben mit der angestrebten Qualifikation zusammenhängen. Das macht diesen Weg besonders attraktiv für Praxen, die nicht monatelang auf eine Vollkraft warten können.

3. EU Blue Card (§ 18g AufenthG)

Die EU Blue Card richtet sich primär an hochqualifizierte Akademiker mit Hochschulabschluss. Für klassische ZFA-Qualifikationen ist sie in der Regel nicht direkt anwendbar – es sei denn, die Fachkraft verfügt zusätzlich über ein abgeschlossenes Studium im zahnmedizinischen Umfeld. Relevant wird die EU Blue Card vor allem dann, wenn eine Zahnarztpraxis zahnmedizinische Fachkräfte mit Hochschulabschluss sucht, z. B. ZMF oder Dentalassistenten mit akademischem Hintergrund.

  • Akademischer Abschluss (mind. 3 Jahre Regelstudienzeit)
  • Mindestgehalt: 45.300 € brutto/Jahr (Mangelberufe: reduziert)
  • Konkretes Stellenangebot, das dem Qualifikationsniveau entspricht
  • Keine Vorrangprüfung der Bundesagentur für Arbeit

4. Westbalkan-Regelung (§ 26 Abs. 2 BeschV)

Für Staatsangehörige aus Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro und Serbien gilt eine Sonderregelung: Die Westbalkan-Regelung erlaubt die Einreise zur Beschäftigung in Deutschland unabhängig von einer formalen Berufsanerkennung. Der entscheidende Vorteil: Es braucht keinen anerkannten Abschluss – nur einen Arbeitsvertrag und einen konkreten Job. Allerdings ist das Kontingent dieser Visa begrenzt, und die Wartezeiten bei den deutschen Botschaften in den entsprechenden Ländern sind erheblich.

  • Staatsangehörigkeit eines der 6 Westbalkan-Staaten
  • Arbeitsvertrag mit einer deutschen Praxis
  • Keine Berufsanerkennung erforderlich
  • Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit notwendig
  • Kontingent begrenzt: max. 50.000 Visa pro Jahr (alle Branchen zusammen)
Besonderer Hinweis

💡 Für Zahnarztpraxen relevant: Da für das Tätigkeitsfeld einer ZFA in Deutschland bestimmte Hygienestandards und Qualifikationsnachweise (MPBetreibV, Strahlenschutz) gelten, reicht ein Westbalkan-Visum allein nicht aus. Eine Nachqualifizierung und langfristig die Berufsanerkennung bleibt notwendig. Planen Sie dies bei der Einstellung ein. Welche konkreten Aufgaben internationale ZFA in Ihrer Praxis übernehmen dürfen, lesen Sie in unserem Artikel: Tätigkeitsprofil internationaler ZFA in der Zahnarztpraxis.

5. Aufenthaltserlaubnis zur Berufsausbildung (§ 16a AufenthG)

Wenn eine internationale Fachkraft noch keine abgeschlossene ZFA-Ausbildung hat, aber das Potenzial und die Motivation mitbringt, bietet die Aufenthaltserlaubnis zur Berufsausbildung einen alternativen Weg: Die Person absolviert die dreijährige ZFA-Ausbildung direkt in Deutschland. Das setzt voraus, dass die Praxis als Ausbildungsbetrieb anerkannt ist und entsprechende Kapazitäten hat.

  • Ausbildungsvertrag mit einer deutschen Zahnarztpraxis
  • Ausreichende Deutschkenntnisse (B1)
  • Finanzielle Sicherung während der Ausbildungszeit
  • Keine vorherige Berufsanerkennung erforderlich
Schritt für Schritt

Der Visumsprozess: So läuft es in der Praxis ab

Unabhängig vom gewählten Visum-Typ folgt der Gesamtprozess einem ähnlichen Muster. Wer die Reihenfolge kennt und die Schritte parallel vorbereitet, spart wertvolle Zeit.

  • 1
    Vorbereitung

    Kandidatin oder Kandidat auswählen & Unterlagen prüfen

    Überprüfen Sie Ausbildungsnachweise, Sprachkenntnisse und Berufserfahrung. Klären Sie, welches Visum infrage kommt. Stellen Sie ein konkretes Arbeitsangebot aus.

  • 2
    Anerkennung

    Anerkennungsverfahren bei der Landeszahnärztekammer einleiten

    Senden Sie alle notwendigen Unterlagen an die zuständige Landeszahnärztekammer. Lassen Sie beglaubigte Übersetzungen anfertigen. Das Verfahren dauert je nach Kammer 2–6 Monate.

  • 3
    Visa-Antrag

    Visumsantrag bei der deutschen Botschaft stellen

    Die Fachkraft beantragt das Visum beim deutschen Konsulat im Herkunftsland. Termin-Wartezeiten variieren stark je nach Land (2 Wochen bis 6 Monate). Alle Unterlagen müssen vollständig sein.

  • 4
    Behördenprüfung

    Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit einholen (ggf.)

    Bei einigen Visa-Typen prüft die Bundesagentur für Arbeit die Beschäftigungsbedingungen (Gehalt, Arbeitszeiten). Dies geschieht parallel zum Visumsverfahren – max. 4–6 Wochen.

  • 5
    Einreise & Aufenthaltstitel

    Einreise nach Deutschland & Aufenthaltstitel beantragen

    Nach der Einreise wird der langfristige Aufenthaltstitel bei der zuständigen Ausländerbehörde beantragt. Erste Arbeitstage in Ihrer Praxis können bereits beginnen.

Visum internationale ZFA: Zeitvergleich Standardweg vs. Globemee Zeitvergleich: Visum internationale ZFA Ohne Spezialist 6–18 Monate Mit Globemee 2,5 Monate Behörden · Wartezeiten · Korrekturen · Nachforderungen Direktes Netzwerk ↑ Bis zu 85% schneller mit Globemee
Abb. 2: Gesamtdauer für das Visum internationale ZFA – Standardweg vs. Globemee (inkl. Anerkennungsverfahren)
Ohne Spezialist
6–18
Monate
Behörden-Dschungel, fehlende Unterlagen, Wartezeiten, falsche Visum-Wahl, Rückfragen
Mit Globemee
2,5
Monate
Dank direktem Netzwerk zu Landeszahnärztekammern & Botschaften – alles korrekt von Anfang an
Do’s & Don’ts

Was Praxen beim Visum für internationale ZFA beachten müssen

So gelingt es
  • Berufsanerkennung und Visumsantrag parallel vorbereiten
  • Frühzeitig Termin bei der deutschen Botschaft anfragen (oft Monate Wartezeit)
  • Arbeitsvertrag bereits vor Visumsbewerbung fertig haben
  • Sprachkurse aktiv fördern und Nachweis (Goethe-Zertifikat) frühzeitig planen
  • Beglaubigte Übersetzungen aller Unterlagen von Beginn an sichern
  • Spezialisierten Partner für Behördenkommunikation einschalten
Diese Fehler kosten Zeit
  • Mit der Suche starten, bevor der Visa-Weg geklärt ist
  • Falschen Visum-Typ beantragen (z.B. Blue Card für ZFA ohne Studium)
  • Unbeglaubigte Kopien einreichen – Anträge werden abgelehnt
  • Botschafts-Termin auf die lange Bank schieben
  • Keine Rücklagen für eventuelle Nachbesserungen einplanen
  • Qualifikationsanforderungen der MPBetreibV & Strahlenschutz vergessen
Rechtliche Grundlagen

Was Zahnarztpraxen beim Visum für internationale ZFA rechtlich wissen müssen

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG), das 2020 in Kraft trat und 2023 wesentlich erweitert wurde, hat den Rahmen für internationale Fachkräfte deutlich verbessert. Für Zahnarztpraxen besonders relevant sind folgende Änderungen: Die Vorrangprüfung durch die Bundesagentur für Arbeit entfällt für anerkannte Fachkräfte, und das Anerkennungsvisum (§ 16d) ermöglicht die Einreise bereits während des laufenden Anerkennungsverfahrens.

Unabhängig vom gewählten Visa-Typ müssen internationale ZFA die Anforderungen der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) und der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) erfüllen, bevor sie bestimmte Tätigkeiten in der Praxis ausführen dürfen. Das bedeutet: Auch nach erfolgreicher Einreise sind ggf. weitere Schulungen und Zertifizierungen notwendig.

📌 Wichtig für Praxisinhaber: Die Zuständigkeit für die Berufsanerkennung liegt bei der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) bzw. den jeweiligen Landeszahnärztekammern – nicht bei einer allgemeinen Anerkennungsbehörde. Informationen dazu finden Sie auch auf dem Portal Anerkennung in Deutschland (BIBB).

🦷

So unterstützt Globemee Ihre Zahnarztpraxis

  • Analyse des richtigen Visa-Wegs für Ihre Kandidatin / Ihren Kandidaten
  • Vollständige Begleitung des Anerkennungsverfahrens bei der Landeszahnärztekammer
  • Koordination aller Behördenkontakte – Botschaft, Ausländerbehörde, Arbeitsagentur
  • Vorbereitung aller Unterlagen (inkl. beglaubigte Übersetzungen)
  • Begleitung bis zum ersten Arbeitstag Ihrer neuen ZFA – in nur 2,5 Monaten

Kein Visa-Dschungel mehr für Ihre Praxis

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Häufige Fragen

FAQ: Visum für internationale ZFA

Das hängt vom Status der Berufsanerkennung ab. Ist der Abschluss bereits anerkannt, gilt das Fachkräftevisum nach § 18a AufenthG. Läuft das Verfahren noch, kann das Anerkennungsvisum nach § 16d AufenthG genutzt werden. Für Staatsangehörige aus Albanien, Bosnien, Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro und Serbien besteht zudem die Westbalkan-Regelung. Eine individuelle Beratung ist empfehlenswert, da die richtige Wahl Monate Wartezeit spart.

Ohne professionelle Unterstützung dauert der Gesamtprozess – von der Kandidatensuche bis zum ersten Arbeitstag – häufig 6 bis 18 Monate. Das liegt an Wartezeiten bei Botschaften, Bearbeitungszeiten der Landeszahnärztekammern und fehlenden oder fehlerhaften Unterlagen. Mit spezialisierter Unterstützung und dem richtigen Ablauf ist der Prozess in rund 2,5 Monaten realisierbar.

Ja – das ist sogar der Hauptvorteil des Anerkennungsvisums (§ 16d AufenthG). Die Fachkraft darf in Deutschland arbeiten, während das Anerkennungsverfahren noch läuft. Allerdings ist der Tätigkeitsbereich meist auf praxisnahe, qualifikationsbezogene Aufgaben beschränkt. Nach abgeschlossener Anerkennung kann das Visum in eine unbefristete Niederlassungserlaubnis umgewandelt werden.

Nicht immer. Für anerkannte Fachkräfte (§ 18a AufenthG) entfällt die Vorrangprüfung, wenn der Beruf auf der Positivliste der Bundesagentur geführt wird oder der Abschluss vollständig anerkannt ist. Bei der Westbalkan-Regelung ist hingegen die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit erforderlich. Ihr Visum-Spezialist prüft vorab, welche Variante für Ihren Kandidaten gilt.

Das Visum wird im Herkunftsland beantragt und erlaubt die Einreise nach Deutschland. Es ist zeitlich begrenzt (in der Regel 3 Monate für ein Schengen-Visum oder länger für nationale Visa). Nach der Einreise wird bei der Ausländerbehörde ein Aufenthaltstitel beantragt, der langfristig zum Arbeiten und Leben in Deutschland berechtigt. Beide Dokumente sind unterschiedliche, aufeinander aufbauende Schritte desselben Prozesses.

Ja, grundsätzlich schon – sofern der Kandidat aus einem der sechs Westbalkan-Länder stammt und einen Arbeitsvertrag vorweisen kann. Allerdings ist die Regelung branchenoffen und das Kontingent begrenzt. Für eine Zahnarztpraxis empfiehlt sich diese Route vor allem dann, wenn die Fachkraft qualifiziert ist, aber der formale Anerkennungsprozess noch aussteht. Wichtig: Auch mit Westbalkan-Visum müssen Hygienestandards und Spezialunterweisungen (MPBetreibV, Strahlenschutz) eingehalten werden.

Fazit: Das richtige Visum für internationale ZFA zu wählen ist keine Formalie – es ist die Grundlage für einen schnellen, rechtssicheren Start in Ihrer Zahnarztpraxis. Das Fachkräftevisum (§ 18a), das Anerkennungsvisum (§ 16d) und die Westbalkan-Regelung bieten verschiedene Wege, die jeweils unterschiedliche Voraussetzungen haben. Wer den passenden Weg früh identifiziert, Unterlagen parallel vorbereitet und Botschaftstermine rechtzeitig bucht, kann den Prozess auf 2,5 Monate verkürzen.

Globemee übernimmt genau das für Ihre Praxis – von der Kandidatenauswahl bis zum ersten Arbeitstag. Dank direktem Netzwerk zu den Landeszahnärztekammern und Behörden läuft alles korrekt ab, von Anfang an.

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